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Juni 2026
Senioren-Union der CDU Deutschlands
Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:
Claus Bernhold, stellv. Bundesvorsitzender Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon: 030-22070445
Telefax: 030-22070449
E-Mail:
seniorenunion@cdu.de www.senioren-union.de
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Liebe Mitglieder der Senioren-Union, liebe Freundinnen und Freunde,
die Richtung stimmt! Mit der Vorlage ihres Abschlussberichts hat die Rentenkommission eine wichtige Grundlage für die überfällige Reform unseres Rentensystems geschaffen. Aus Sicht der Senioren-Union weisen die Vorschläge insgesamt in die richtige Richtung. Viele ihrer zentralen Empfehlungen entsprechen den
Beschlüssen, die wir bereits in den vergangenen Jahren gefasst haben.
Besonders wichtig ist mir, dass die Kommission das Prinzip der Lebensleistung stärkt. Wer jahrzehntelang gearbeitet und Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt hat, muss im Alter deutlich mehr haben als jemand, der keine oder nur geringe Beiträge geleistet hat. Es darf nicht sein, dass Menschen nach 45 oder mehr Arbeitsjahren nahezu auf dem Niveau der Grundsicherung leben. Die Anerkennung der Lebensleistung ist eine Frage der Gerechtigkeit und eine Grundvoraussetzung für das Vertrauen in unseren Sozialstaat.
Wir begrüßen außerdem, dass die Kommission den Mut hat, auch schwierige Fragen anzusprechen. Dazu gehört eine maßvolle und planbare Anpassung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung. Dabei müssen allerdings die unterschiedlichen Belastungen verschiedener Berufe berücksichtigt werden. Pauschale Lösungen werden der Lebenswirklichkeit der Menschen nicht gerecht.
Richtig ist auch, dass die Kommission die langfristige Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung in den Blick nimmt. Generationengerechtigkeit bedeutet, die junge Generation nicht immer stärker zu belasten. Deshalb unterstützen wir als Senioren-Union den Ausbau kapitalgedeckter Elemente der Altersvorsorge ebenso wie mehr Transparenz bei der Finanzierung versicherungsfremder Leistungen.
Positiv bewerte ich zudem die Empfehlung, künftige Pensionsverpflichtungen durch ausreichende Rücklagen besser abzusichern. Darüber hinaus halte ich an einer Forderung der Senioren-Union fest: Langfristig sollten alle Erwerbstätigen in ein gemeinsames Alterssicherungssystem einbezogen werden. Vor allem ist für mich nicht länger nachvollziehbar, dass Beamtenpensionen auf Grundlage der letzten Besoldungsstufe berechnet werden, während sich die gesetzliche Rente nach der gesamten Erwerbsbiografie richtet. Hier besteht weiterhin Reformbedarf.
Eine nachhaltige Rentenpolitik wird aber nicht allein durch Veränderungen im Rentensystem erreicht. Entscheidend ist auch, dass insgesamt mehr Menschen arbeiten und Beiträge zahlen. Deshalb brauchen wir kürzere und praxisnähere Ausbildungswege, eine schnellere Integration von Migranten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und bessere Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Beschäftigte. Das stärkt unsere Wirtschaft und zugleich die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme.
Die Rentenreform gehört zu den wichtigsten politischen Aufgaben dieser Legislaturperiode. Jetzt kommt es darauf an, dass Bundesregierung und Koalitionsfraktionen die Empfehlungen der Rentenkommission zügig und in vollem Umfang umsetzen. Wer nur einzelne Interessen bedient oder notwendige Entscheidungen aufschiebt, gefährdet die Zukunftsfähigkeit unseres Sozialstaats.
Herzliche Grüße
Ihr


Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU

40 Jahre Senioren-Union Hessen
Mit einem festlichen Jubiläum feierte die Landesvereinigung Hessen der Senioren- Union am 17. Juni 2026 am Rande des Hessentags in Fulda ihr 40-jähriges Bestehen. Rund 400 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und würdigten vier Jahrzehnte erfolgreichen Engagements für die ältere Generation.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein ermutigte die
Mitglieder, sich weiterhin mit Nachdruck für die Anliegen
älterer Menschen einzusetzen: „Bleiben Sie engagiert und
unbequem.“ Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union
Deutschlands, Hubert Hüppe, betonte, dass die Senioren-Union mit ihren Positionen zu Gesundheit, Pflege und Rente heute eine starke und wahrnehmbare Stimme in der
politischen Diskussion sei. Landesvorsitzender Kurt Wiegel
hob das Miteinander der Generationen hervor: „Die Jungen
brauchen die Erfahrung der Alten und die Alten die Dynamik
der Jungen.“
Mit rund 3.500 Mitgliedern ist die Senioren-Union Hessen die
viertgrößte Landesvereinigung Deutschlands. Sie verbindet
politische Interessenvertretung mit einem aktiven Verbandsleben
und leistet damit zugleich einen wichtigen Beitrag gegen
Einsamk eit im Alter. Erfreulich ist, dass die Vereinigung 2026
erstmals seit der Corona-Pandemie wieder steigende
Mitgliederzahlen verzeichnet.


Im Rahmen des Festaktes wurden zwei langjährig
engagierte Vorstandsmitglieder mit der Konrad-Adenauer-Medaille ausgezeichnet. Elisabeth Ball,
stellvertretende Bundes- und Landesvorsitzende
sowie Vorsitzende des Kreisverbandes
Offenbach-Land, und die langjährige
Landesvorstandsschriftführerin Inge Drossard-
Gintner erhielten aus der Hand von Kurt Wiegel
und mit besonderen Glückwünschen des
Bundesvorsitzenden Hubert Hüppe für ihre
besonderen Verdienste um die Senioren-Union
die höchste Mitgliederauszeichnung der
Vereinigung. (Bilder CDU Hessen)

„Suchterkrankungen älterer Menschen dürfen kein
Randthema bleiben. Sie müssen stärker in den Fokus
von Politik, Gesundheitswesen und Gesellschaft rücken“, forderte der Bundesvorsitzende der
Senioren-Union der CDU Deutschlands, Hubert Hüppe, anlässlich einer Fachtagung der CDU-Vereinigung in Köln. Unterstützt wurde er dabei durch den Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), Dr. Florian Reuther. Beide betonten bei der gut besuchten Veranstaltung unter dem Leitthema „Sucht im Alter“, dass Präventions-, Beratungs- und
Therapieangebote konsequenter auf die
Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet und Forschung sowie
Datengrundlagen deutlich verbessert werden müssten.
Den fachlichen Auftakt gestaltete der Drogenbeauftragte der
Bundesregierung, Prof. Dr. Hendrik Streeck, Facharzt für Mikrobiologie,
Virologie und nfektionsepidemiologie sowie Direktor des Instituts für
Virologie am Universitätsklinikum Bonn. Er bezeichnete Suchterkrankungen
im Alter als „blinden Fleck“ des Gesundheitssystems. Zwar lägen
Erkenntnisse aus Alten- und Pflegeein-richtungen vor, insgesamt sei die
Datenlage jedoch unzureichend. Zugleich sei von einer hohen Dunkelziffer
auszugehen.Dies ist Absatztext. Klicken Sie darauf oder klicken Sie auf die Button Text verwalten, um Schriftart, Farbe, Größe, Format und mehr zu ändern. Um Website-weite Absatz- und Titelstile einzurichten, gehen Sie zu Website-Design.

Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von Peter Fröhlingsdorf, stellvertretender Landesvorsitzender der Senioren-Union Nordrhein-Westfalen und Bezirksvorsitzender Ostwestfalen-Lippe, moderiert.
Auf dem Podium diskutierten Birgit Clausen, von der Selbsthilfeorganisation Kreuzbund, Reiner Kuhmann, Mitarbeiter des Diakonischen Werks Westerwald, sowie Dr. Dieter Geyer, Leitender Arzt der Fachklinik Fredeburg und einer der führenden Suchtexperten Deutschlands, über Ursachen, Risiken und Hilfsmöglichkeiten bei Suchterkrankungen im Alter. Dabei wurde deutlich, dass ältere Menschen häufig gute Chancen haben,
eine Suchterkrankung erfolgreich zu überwinden. Sie verfügen oftmals über eine ausgeprägte Krankheitseinsicht und sind motiviert, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Gleichzeitig erschweren Schamgefühle, Einsamkeit und fehlende Informationen vielen Betroffenen den Zugang zu professioneller Hilfe.
Besonders eindrucksvoll schilderte Birgit Clausen ihren persönlichen Weg in die Abhängigkeit und zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Ihr Bericht machte deutlich, dass der Ausstieg aus der Sucht möglich ist, zugleich aber
Mut, Eigeninitiative und verlässliche Unterstützungsangebote voraussetzt. Reiner Kuhmann unterstrich die Bedeutung niedrigschwelliger Beratungs- und Unterstützungsangebote, die speziell auf ältere Menschen
zugeschnitten sind. Suchterkrankungen müssten frühzeitig erkannt werden, bevor sie sich verfestigen. Dr. Dieter Geyer verwies ergänzend auf das Zusammenwirken genetischer Veranlagungen sowie sozialer und kultureller
Einflüsse, die das Risiko einer Suchterkrankung erhöhen können.
Senioren-Union im Gespräch
Dr. Dieter Braun zu Besuch bei CATL:
Was Deutschland daraus lernen kann

Zur Person:
Dr. Dieter Braun ist Bundesschatzmeister der Senioren- Union der CDU Deutschlands. Er war Vorstandsmitglied des
größten europäischen Aluminiumkonzerns und dort
verantwortlich für die weltweiten Entwicklungszentren sowie
das Automobilzuliefergeschäft. Nach wie vor ist er in
Führungspositionen bedeutender Unternehmen engagiert.
Senioren-Union:
Herr Dr. Braun, Sie haben das Batteriewerk von CATL bei Erfurt besucht. Welchen Eindruck haben Sie gewonnen?
Dr. Dieter Braun: Einen sehr beeindruckenden. CATL betreibt dort eine hochmoderne Produktion mit rund 1.800 Beschäftigten. Besonders beeindruckt haben mich die klar strukturierten Abläufe, die konsequente
Qualitätssicherung und das hervorragende Ausbildungszentrum. Das Werk gehört ohne Zweifel zum weltweiten Stand der Technik .
Senioren-Union: Der Standort hat eine bewegte Geschichte. Dr. Dieter Braun: Ja. Hier scheiterte einst die deutsche Solarindustrie.Nach dem Rückzug von Bosch und der Insolvenz von Solarworld drohten
viele Arbeitsplätze verloren zu gehen. Seit der Übernahme durch CATL im Jahr 2019 ist Arnstadt wieder ein erfolgreicher Industriestandort – mit zusätzlichen Arbeitsplätzen bei Zulieferern.
Senioren-Union: Welche Lehre sollte Deutschland daraus ziehen?
Dr. Dieter Braun:
Der Wettbewerb wird nicht bei standardisierten Massenprodukten gewonnen, sondern durch Innovation. Deutschland sollte seine Stärken in Forschung und Hochtechnologie konsequent ausbauen.
Dass CATL eng mit der Fraunhofer-Gesellschaft zusammenarbeitet, zeigt, wie wichtig deutsches
Know-how weiterhin ist.
Senioren-Union: Ihr Fazit?
Dr. Dieter Braun:
Ausländische Investitionen können Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Entscheidend ist aber, dass Deutschland selbst wieder stärker auf Innovationen und Produkte mit technologischem Vorsprung
setzt. Nur so bleiben wir langfristig wettbewerbsfähig
„Große Sorgen, hohe Erwartungen an Politik und Europa –
Wie Deutschland auf Social-Media-Plattformen und Messengerdienste blickt“
Die
Studie der Bertelsmann Stiftung bietet einen gut verständlichen Einblick in die digitale Lebenswelt der Menschen in Deutschland. Sie untersucht, wie soziale Medien und Messengerdienste wie Meta, Google, TikTok, Instagram, WhatsApp oder X den Alltag prägen und welche Chancen, aber auch welche Sorgen die
Menschen mit ihrer Nutzung verbinden. Besonders interessant ist der Blick auf die Nutzerinnen und Nutzer selbst. Die Studie zeigt, warum viele Menschen soziale Medien trotz berechtigter Kritik an Datenschutz, Desinformation oder dem Einfluss großer Technologiekonzerne intensiv nutzen. Sie macht deutlich, welche Rolle digitale Angebote heute für Kommunikation, Information, Unterhaltung und den Kontakt zu Familie und Freunden
spielen.

Gerade für ältere Menschen liefert die Untersuchung wertvolle Anregungen. Sie zeigt, dass moderne Medien weit mehr sein können als reine
Unterhaltungsangebote. Sie erleichtern den Austausch mit Kindern und Enkeln, ermöglichen den
Zugang zu Nachrichten und Informationen, helfen
dabei, neue Interessen zu entdecken und bieten
die Chance, auch im Alter am gesellschaftlichen
Leben teilzuhaben. Gleichzeitig sensibilisiert die
Studie dafür, digitale Angebote bewusst und
kritisch zu nutzen, persönliche Daten zu schützen
und Informationen sorgfältig zu prüfen.
Die Autorinnen und Autoren (Charlotte Freihse,
Asena Soydaş und Vivien Benert) verschweigen
die Risiken nicht. Sie zeigen aber auch, dass digitale Medien verantwortungsvoll
genutzt werden können und dass Medienkompetenz der beste Schutz vor Manipulation und Desinformation ist. Zudem wird deutlich, dass viele Menschen sich
klare Regeln für große Plattformen und mehr europäische Lösungen im digitalen
Raum wünschen.
Die Studie vermittelt damit nicht nur ein aktuelles Bild der digitalen Gesellschaft, sondern regt auch dazu an, sich mit den Möglichkeiten moderner Medien auseinanderzusetzen. Wer verstehen möchte, warum soziale Netzwerke heute eine so große Bedeutung haben und wie sie sinnvoll, sicher und selbstbestimmt genutzt werden können, findet hier eine spannende und gut nachvollziehbare Lektüre – auch und gerade für Menschen, die den digitalen Wandel erst nach und nach für sich entdecken möchten.

Senioren-Union der CSU fordert rasche Umsetzung der
Empfehlungen der Rentenkommission
Eine Perspektive für die heutige und die nachfolgenden Generationen
dauerhaft schaffen
Die Senioren-Union der CSU fordert eine rasche Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission. „Weil wir eine Reform brauchen, die für die nächsten Jahre tragfähig ist und den Interessen aller Generationen
entspricht, begrüßen wir die Vorschläge der Rentenkommission und erwarten eine rasche Umsetzung“, erklärt Franz Meyer, Landesvorsitzenderder Senioren-Union der CSU.
Die Empfehlungen der Rentenkommission sind eine gute Grundlage für die anstehende Gesetzgebung. An einigen Stellen kann es zur Nachbesserung kommen, aber insgesamt sollten die Vorschläge zügig umgesetzt werden. Hier können die Bundesregierung und die sie tragende Koalition aus CDU, CSU und SPD Handlungsfähigkeit beweisen!“

Nach der Vorstellung der 33 Empfehlungen der Alterssicherungskommission, die die Bundesregierung eingesetzt hat, gibt es große
Gemeinsamkeit in der politischen Willensbildung, dieses Maßnahmenpaket
zügig umzusetzen. Die Senioren-Union setzt sich dafür ein, das
parlamentarische Verfahren entschlossen voranzutreiben, um die Reformen
noch in diesem Jahr beginnen zu können.
„Wir hoffen, dass die Bundessozialministerin noch vor der Sommerpause ein
Gesamtpaket für die Rentenreformen erarbeitet. An einigen Stellen sehen
wir Nachbesserungsbedarf und begründete Wünsche für Änderungen.
Beispielsweise sollte es für die Neubehandlung der Rente nach 45 Jahren
eine längere Übergangszeit geben. Auch die Frage der vorgeschlagenen
Behandlung der Minijobs würde die Wirtschaft vor Probleme stellen“,
unterstreicht Franz Meyer, Landesvorsitzender der Senioren-Union der CSU.
„Aber Vorrang hat der Wille, das gesamte Paket zügig umzusetzen und
dabei mit Mut auch neue Wege zu gehen. Wir wollen für die heutige und die
kommenden Generationen eine starke und verlässliche Versorgung im Alter
sichern“.
Die Senioren-Union begrüßt bei den Reformvorschlägen die Stärkung der
Prävention zum Erhalt der Gesundheit durch altersgerechte
Arbeitsplatzgestaltung und Früherkennungsmaßnahmen. „Prävention vor
Reha vor Rente“, ergänzt der gesundheitspolitische Sprecher der Senioren-Union, Dr. med. Christian Alex.
Was unsere österreichischen Freundinnen und Freunde bewegt
„Immer mehr Behördenwege, Förderanträge und wichtige Dienstleistungen können heute nur noch online erledigt werden. Für viele ältere Menschen stellt das eine große Herausforderung dar. Deshalb fordert der Seniorenrat nun ein gesetzlich verankertes Recht auf analoge Alternativen“, schreibt Ingrid Korose, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, in ihrer Kolumne.

Gutachten bestätigt Bedenken
GEin aktuelles Gutachten von Prof. Dr. Manfred Matzka, ehemaliger Sektionschef im Bundeskanzleramt, kommt zueinem klaren Ergebnis: Wenn staatliche Leistunge
nausschließlich digital beantragt werden können und keine analoge Alternative angeboten wird, ist das gleichheitswidrigund diskriminierend. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie Personen, die keine ausreichenden digitalen Kenntnisse besitzen oder keinen Zugang zu Computer und Smartphone haben
Fast jede zweite Person über 60 betroffen
Laut aktuellen Erhebungen geben nahezu 50 Prozent der Menschen über 60 Jahre
an, nicht über ausreichende digitale Kompetenzen zu verfügen. Wir warnen daher
vor einer zunehmenden digitalen Spaltung der Gesellschaft.
Was fordert der Seniorenrat?
- Gesetzliche Verankerung eines Rechts auf analoge Alternativen,
- Zugang zu staatlichen Leistungen und Förderungen auch auf Papier,
telefonisch oder persönlich
- Keine zusätzlichen Kosten oder Nachteile bei der Nutzung analoger
Angebote
- Persönliche, telefonische und schriftliche Kontaktmöglichkeiten bei
Behörden und öffentlichen Einrichtungen
- Schutz vor Benachteiligung aufgrund fehlender digitaler Kenntnisse
- Einrichtung von Beschwerdestellen gegen Digitalzwang
- Ausbau freiwilliger Digitalbildungsangebote ohne Verpflichtung zur digitalen
Nutzung
- Verpflichtung auch für Unternehmen mit öffentlichen Aufgaben wie etwa
Post, ÖBB, Banken oder Versicherungen
- Digitalisierung ja – aber mit Wahlfreiheit
Wir lehnen die Digitalisierung nicht ab. Digitale Angebote sollen weiterhin
ausgebaut werden. Sie dürfen jedoch nicht zur einzigen Möglichkeit werden,
staatliche Leistungen in Anspruch zu nehmen.
Digitalisierung soll den Menschen dienen und ihnen das Leben erleichtern.
Niemand darf ausgeschlossen werden, nur weil er keinen Computer besitzt, kein
Smartphone nutzt oder digitale Anwendungen nicht verwenden möchte.
Der Seniorenrat wird die Bundesregierung auffordern, das Recht auf analoge
Alternativen gesetzlich zu verankern. Ziel ist es, die Wahlfreiheit aller Bürgerinnen
und Bürger zu sichern und die gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von digitalen
Fähigkeiten zu gewährleisten.
Dienstleistungen müssen für alle Menschen zugänglich sein – digital und
analog.
Hubert Hüppe wirbt in Mecklenburg-Vorpommern
für Bildungsreformen und gesellschaftlichen Zusammenhal
Auf Einladung des Landesvorsitzenden, Detlef Göllner, nahm der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, in Rostock an einer Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Landtagswahlkampfes teil

Gemeinsam mit der Landesvorsitzenden der Frauen Union, Chris Günther, und der Bundesvorsitzenden des RCDS, Charlotte Beermann, diskutierte er über aktuelle Herausforderungen in der Sozialpolitik und im
Bildungsbereich. Im Mittelpunkt seines Beitrags stand die enge Verbindung zwischen Bildungs- und Sozialreformen. Hubert Hüppe betonte, dass Meinungsunterschiede zwischen den Generationen häufig geringer seien, als vielfach angenommen werde. Gerade im Austausch mit jungen Menschen zeige sich, dass es zahlreiche gemeinsame Vorstellungen für die Zukunft gebe. Mit Blick auf das Bildungssystem sprach sich Hüppe für eine Verkürzung der Schul- und Studienzeiten aus. Angesichts des rasanten technologischen Wandels komme der Weiterbildung während des gesamten Erwerbslebens eine deutlich größere Bedeutung zu als bisher. Deshalb sollten Lehrpläne und Studieninhalte stärker auf das Wesentliche konzentriert werden. Ein früherer Einstieg in das Berufsleben könne dazu beitragen, die Sozialversicherungssysteme langfristig zu stabilisieren.
Zum Abschluss unterstrich Hubert Hüppe die Bedeutung eines sachlichen demokratischen Wettbewerbs im bevorstehenden Landtagswahlkampf.
Sein Fazit: „Mecklenburg-Vorpommern ist zu schön, um es radikalen
Kräften von links oder rechts zu überlassen.“
„Hitzeschutz muss Teil kommunaler Daseinsvorsorge werden.“
Senioren-Union fordert konsequenten Hitzeschutz
Angesichts immer häufiger auftretender extremer Hitzewellen fordert die Senioren-Union der CDU Deutschlands von Bund, Ländern und Kommunen einen entschlossenen Ausbau des Hitzeschutzes. Der Schutz gesundheitlich besonders gefährdeter Menschen müsse dabei einen zentralen Stellenwert einnehmen.
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, erklärt: „Jeder vermeidbare Hitzetod ist einer zu viel. Kommunaler Hitzeschutz muss verbindlicher Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge werden.“

Extreme Hitze zählt inzwischen zu den größten gesundheitlichen Risiken des Sommers.
Deshalb reicht es nach Auffassung der Senioren-Union nicht aus, erst auf einzelne Hitzewellen zu reagieren.
Erforderlich sind dauerhaft finanzierte konkrete
Maßnahmen, die in jeder Stadtplanung berücksichtigt
werden müssen. Dazu gehören Trinkwasserbrunnen, schattige Aufenthaltsbereiche, mehr Stadtgrün, Frühwarnsysteme sowie kühle öffentliche Räume.
Besonders wichtig ist ein wirksamer Schutz in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen. Notwendig sind verbindliche Notfallkonzepte, ausreichend klimatisierte Aufenthaltsräume, eine gesicherte Trinkwasserversorgung und Investitionen in den baulichen Hitzeschutz. Bund und Länder müssen hierfür die
erforderlichen Finanzmittel bereitstellen.
„Gerade Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen auch bei extremer Hitze sichere Orte bleiben. Hitzeschutz ist kein Luxus, sondern eine Frage des Gesundheitsschutzes und der Menschenwürde“, betont Hüppe.
Die Senioren-Union unterstützt zugleich die Forderung der kommunalen Spitzenverbände nach einer dauerhaften Finanzierung des Hitzeschutzes. Einmalige Förderprogramme reichen dafür nicht aus. Hitzeschutz ist eine dauerhafte Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Zugleich verweist die Senioren-Union auf den Link zu ihrem Informationsflyer, der praktische Hinweise zum richtigen Verhalten bei großer Hitze gibt und über die gesundheitlichen Gefahren extremer Temperaturen informiert. Die Broschüre richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Angehörige sowie Pflegekräfte und kann dazu beitragen, hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
Verfassungsschutzbericht 2025:
Extremistische Bedrohungen nehmen weiter zu
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt. Der Bericht zeigt: Die Bedrohung durch Extremismus und ausländische Einflussnahme wächst weiter.
Im Jahr 2025 wurden 58.851 Straftaten mit extremistischem Hintergrund registriert (2024: 57.701). Besonders deutlich stieg die Zahl der Gewalttaten auf 3.294 Fälle, rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr.
Alexander Dobrindt betonte, dass der Rechtsextremismus weiterhin die größte Bedrohung für die freiheitliche demokratische Grundordnung darstellt. Zugleich habe auch die linksextremistische Gewalt zugenommen. Ziel der Bundesregierung sei es, jede Form des Extremismus konsequent zu bekämpfen und die Sicherheitsbehörden weiter zu stärken.

Auch BfV-Präsident Sinan Selen warnte vor einer
Vielzahl von Gefahren: Spionage, Sabotage,
Desinformation, Terrorismus und
Extremismus setzten die Demokratie zunehmend
unter Druck. Deutschland bleibe ein wichtiges Ziel
ausländischer Nachrichtendienste, insbesondere
aus Russland, China und Iran. Im Mittelpunkt
stünden politische Entscheidungsprozesse,
Wirtschaft, Wissenschaft und Militär.
In nahezu allen extremistischen Bereichen stieg das Personenpotenzial. Besonders deutlich nahm der Rechtsextremismus zu – auf 58.700 Personen (+17 Prozent). Auch der Linksextremismus wuchs auf 42.200 Personen. Die Zahl islamistischer Extremisten blieb mit rund 28.600 Personen weitgehend stabil, während das
gewaltorientierte Potenzial leicht zurückging.
Der Bericht weist außerdem auf eine zunehmende ideologische Annäherung unterschiedlicher extremistischer Gruppen hin. Antisemitismus und Israelfeindschaft bilden dabei häufig eine gemeinsame Grundlage, die ideologische Grenzen überschreitet. Eine besondere Rolle spielen soziale Medien und Gaming-Plattformen.
Extremistische Akteure nutzen sie gezielt, um Propaganda zu verbreiten, junge Menschen zu radikalisieren und Anhänger zu mobilisieren. Dadurch entstehen internationale Netzwerke und Resonanzräume, die Radikalisierungsprozesse beschleunigen.
Der Verfassungsschutzbericht macht deutlich: Die Sicherheitslage bleibt angespannt. Extremismus, Terrorismus und ausländische Einflussnahme stellen auch künftig erhebliche Herausforderungen für den Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung dar.
Zu guter Letzt…

Beliebt…..,
aber mit einer wachsenden Liste von Misserfolgen
Boris Pistorius zählt seit Monaten zu den beliebtesten
Politikern Deutschlands. Sein entschlossenes Auftreten
und seine klare Rhetorik vermitteln den Eindruck eines
erfolgreichen Verteidigungsministers. Ein Blick auf die Bilanz wirft jedoch Fragen auf.
Das deutsch-französische Kampfjetprojekt FCAS ist gescheitert. Der Bau von sechs Fregatten wurde gestoppt. Hinzu kommen Pannen beim 11,5 Milliarden Euro teuren Kauf digitaler Funkgeräte sowie zahlreiche
Verzögerungen und Kostensteigerungen bei weiteren Rüstungsprojekten. Auch bei der Personalgewinnung bleibt die Bundeswehr weit hinter den selbst gesteckten Zielen zurück, und der Aufbau der zugesagten Brigade in Litauen kommt nur schleppend voran.
Trotz des 100-Milliarden-Euro-Sondervermögens und massiv gestiegener Verteidigungsausgaben sind die Fortschritte bei Ausrüstung und Einsatzbereitschaft der Bundeswehr bislang deutlich geringer als
angekündigt.
Viele strukturelle Probleme reichen zwar weit in die Vergangenheit zurück. Doch inzwischen trägt auch Boris Pistorius Verantwortung dafür, dass Reformen und Beschaffungsprojekte nur langsam vorankommen.
Die Diskrepanz zwischen seiner hohen persönlichen Beliebtheit und den bislang überschaubaren Ergebnissen seiner Amtsführung wird deshalb immer größer. Gute Umfragewerte stärken einen Minister – die Verteidigungs-fähigkeit Deutschlands verbessern sie jedoch nicht. CB

Mai 2026
Senioren-Union der CDU Deutschlands
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Claus Bernhold, stellv. Bundesvorsitzender
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Liebe Mitglieder der Senioren-Union, liebe Freundinnen und Freunde,
Deutschland befindet sich in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Fortschritt nicht spaltet, sondern den Menschen dient. Die Senioren-Union setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass ältere Menschen auch künftig selbstbestimmt, sicher und mit voller gesellschaftlicher Teilhabe leben können. Die Themen dieses Newsletters zeigen deutlich, wofür wir stehen: für eine Politik mit Augenmaß, für den Schutz bewährter Strukturen und zugleich für verantwortungsvollen Fortschritt.
Ein zentrales Anliegen ist dabei die Digitalisierung unseres Alltags. Gemeinsam mit der Senioren-Union

der CSU haben wir in München die Erklärung „Teilhabe ohne digitale Barrieren“ verabschiedet. Damit verbinden wir ein klares Bekenntnis zu den Chancen moderner Technologien ebenso wie eine deutliche Forderung nach Fairness und Zugänglichkeit. Digitale Anwendungen, Künstliche Intelligenz und moderne Kommunikationsformen können älteren Menschen mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität ermöglichen – etwa in der Gesundheitsversorgung, im Bereich „Smart Home“ oder bei der sozialen Vernetzung.
Gleichzeitig dürfen Menschen nicht ausgeschlossen werden, die digitale Angebote nicht nutzen können oder aus Sicherheitsgründen bewusst zurückhaltend damit umgehen, weil sie Angst vor Betrügereien haben. Für uns gilt deshalb eindeutig: Digitale Angebote müssen analoge Wege ergänzen – nicht ersetzen. Persönliche Beratung, telefonische Erreichbarkeit, Filialen, Schalter und Bargeld bleiben unverzichtbare Bestandteile gesellschaftlicher Teilhabe und staatlicher Daseinsvorsorge.
Ebenso wichtig ist uns der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Stärkung unserer Demokratie. Am 23. Mai 2026 haben wir nicht nur den 77. Geburtstag unseres Grundgesetzes gefeiert, sondern erstmals auch den bundesweiten „Ehrentag“ – einen Mitmachtag für Demokratie, Engagement und Zusammenhalt. Gerade ältere Menschen wissen aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Freiheit, Frieden und Rechtsstaatlichkeit sind. Viele Seniorinnen und Senioren haben unser Land mit aufgebaut, Krisenzeiten erlebt und Verantwortung übernommen. Bis heute engagieren sie sich mit großer Tatkraft in Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, Kommunalpolitik und Nachbarschaften. Dieses ehrenamtliche Engagement ist ein tragendes Fundament unserer Gesellschaft. Demokratie lebt nicht allein von Institutionen und Gesetzen – sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen. Die ältere Generation geht dabei mit gutem Beispiel voran.
Ein weiterer Schwerpunkt dieses Newsletters ist unsere Stellungnahme zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz. Die Senioren-Union begrüßt die geplante Stärkung der wohnortnahen Apotheken ausdrücklich. Gerade in ländlichen Regionen sichern inhabergeführte Apotheken die medizinische Versorgung und sind für viele ältere Menschen unverzichtbare Ansprechpartner. Die Reform bietet wichtige Verbesserungen: stärkere pharmazeutische Beratung, mehr Präventionsangebote, erleichterte Impfungen in Apotheken sowie eine bessere Versorgung chronisch kranker Menschen. Davon profitieren insbesondere Seniorinnen und Senioren mit eingeschränkter Mobilität oder Pflegebedarf. Zugleich machen wir deutlich, dass Patientensicherheit oberste Priorität behalten muss und zusätzliche Kosten nicht zu einer weiteren Belastung kleiner Renten führen dürfen. Ebenso erwarten wir, dass die verbesserte Vergütung der Apotheken zu einer besseren Notdienstversorgung und zu mehr Verlässlichkeit im Alltag älterer Menschen beiträgt.
Die Themen dieses Newsletters zeigen: Die Senioren-Union setzt sich konsequent für die Interessen älterer Menschen ein – für gesellschaftliche Teilhabe, für eine starke Demokratie und für eine verlässliche Gesundheitsversorgung. Unser Ziel bleibt eine Gesellschaft, in der ältere Menschen nicht an den Rand gedrängt werden, sondern ihre Erfahrung, ihre Kompetenz und ihr Engagement weiterhin voll einbringen können.
Herzliche Grüße
Ihr

Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU
Senioren-Union aus CDU und CSU für Teilhabe ohne Barrieren
Die Seniorenvereinigungen von CDU und CSU haben bei einer gemeinsamen Sitzung in
München die Erklärung „Teilhabe ohne digitale Barrieren“ verabschiedet. Damit setzen
sie ein klares Zeichen für eine Digitalisierung, die allen Menschen zugutekommt und nie-
manden ausschließt.

Digitale Anwendungen,
Künstliche Intelligenz und
moderne Kommunikati-
onstechnologien eröffnen
gerade älteren Menschen
neue Möglichkeiten für
mehr Selbstständigkeit,
Sicherheit und Lebens-
qualität – etwa im Ge-
sundheitswesen, durch
Smart – Home - Lösungen
oder bei der sozialen Teil-
habe. Die Senioren-Union
begrüßt daher ausdrück-
lich digitale Angebote, die
den Alltag erleichtern und
gesellschaftliche Teil-
habe stärken
Zugleich weist die Senioren-Union darauf hin, dass viele ältere Menschen digitale Angebote bislang nur eingeschränkt nutzen können oder aus Sicherheitsgründen bewusst zurückhaltend sind. Umso wichtiger seien leicht zugängliche, verständliche und sichere digitale Lösungen.
„Mit der Münchner Erklärung unterstreichen wir, dass insbesondere ältere Menschen gezielte Unterstützung und leicht zugängliche digitale Angebote benötigen, damit sie digitale Anwendungen sicher und selbstbewusst nutzen können“, erklärt der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Hubert Hüppe.
Die Senioren-Union fordert deshalb, dass digitale Angebote analoge Zugänge ergänzen und nicht ersetzen. Staatliche Leistungen müssten weiterhin persönlich, telefonisch oder schriftlich erreichbar bleiben. Schalter, Filialen und Beratungsangebote seien auch künftig unverzichtbar. Zudem dürften finanzielle Vorteile nicht ausschließlich digitalen Nutzern vorbehalten sein.
Mit der einstimmig verabschiedeten „Münchner Erklärung“ sprechen sich die Seniorenvereinigungen von CDU und CSU außerdem klar für den Erhalt von Bargeld als wichtigem analogen Zahlungsmittel aus.
„Wir sehen in der fortschreitenden Verdrängung von Bargeld erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen, die insbesondere ältere Menschen betreffen. Deshalb werden wir diese Entwicklung weiterhin kritisch begleiten und setzen uns dafür ein, dass Teilhabe und Wahlfreiheit auch auf diesem Sektor erhalten bleiben“, betont Franz Meyer, Vorsitzender der Senioren-Union der CSU.
Den vollständigen Text und weitere Einzelheiten
sowie Bilder finden Sie auf den Seiten der Senioren-Union der CSU unter dem LINK
77 Jahre Grundgesetz
77 Jahre Freiheit und Demokratie
Am 23. Mai 2026 feiern wir den 77. Geburtstag unseres Grundgesetzes – und erstmals zugleich den bundesweiten „Ehrentag“, den Mitmachtag für Demokratie, Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement. Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ wird überall in Deutschland sichtbar, was unsere freiheitliche Demokratie im Innersten trägt: Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen.

Gerade die ältere Generation weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind. Viele Seniorinnen und Senioren haben unser Land aufgebaut, Zeiten des Wandels erlebt und Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit erfahren.
Deshalb engagieren sich heute unzählige ältere Menschen mit großer Tatkraft ehrenamtlich –
in Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, Nachbarschaften, Kommunalpolitik und Initiativen vor Ort-
Ob als Vorlesepaten, Helfer bei sozialen Projekten, Unterstützer von Familien, Kultur- und Sportvereinen oder als engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Städten und Gemeinden: Seniorinnen und Senioren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Dank.
Das Grundgesetz mit seinen 146 Artikeln garantiert uns Freiheit, Menschenwürde, Demokratie sowie Rechtsstaatlichkeit und bildet so das Fundament unseres Zusammenlebens. Doch - Demokratie lebt nicht allein von Gesetzen und Institutionen, sie lebt von Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und füreinander da sind. Das leben wir als engagierte Mitglieder in der Senioren-Union der CDU.
Die Senioren-Union begrüßt diesen deutschlandweiten Mitmachtag ausdrücklich. Der Ehrentag macht genau das sichtbar: gelebte Demokratie im Alltag. Wenn Menschen gemeinsam anpacken, helfen, pflegen, miteinander feiern oder einfach Zeit füreinander haben und sich umeinander kümmern, dann entsteht Gemeinschaft. Dann wird aus dem Geist unseres Grundgesetzes konkrete Wirklichkeit.
Unser Grundgesetz ist ein Versprechen für Gegenwart und Zukunft.

Die CDU-Senioren-Union trauert um Norbert Kartmann, der im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Er war von 2012 bis 2021 Vorsitzender der Senioren-Union in der Landesvereinigung Hessen.
Bei seinem Ausscheiden 2021 wurde er auf dem Delegierten-Treffen in Heusenstamm einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Ministerpräsident Boris Rhein würdigte das Engagement des Verstorbenen: "Als Landtagspräsident hat er die parlamentarische Arbeit mit Integrität geleitet und stets ein offenes Ohr für alle Fraktionen
gehabt“, sagte der Regierungschef und fügte hinzu: "Norbert Kartmann hat sein Leben in den Dienst der Gesellschaft gestellt. Er wird fehlen."
Ines Claus, Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion nannte Kartmann "einen leidenschaftlichen Demokraten, einen überzeugten Christdemokraten und einen Politiker mit Haltung, Herz und großem Verantwortungsbewusstsein."
Für sein ehrenamtliches Engagement für Hessen und Deutschland wurde der CDUPolitiker mehrfach geehrt, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz 2012 und der hessischen Wilhelm-Leuschner-Medaille.
Für seine Verdienste in der Senioren-Union wurde ihm die Konrad-Adenauer Medaille verliehen, die höchste Auszeichnung der Senioren-Union für besondere und herausragende Leistungen für die Vereinigung und für die Gesellschaft.
Der Landesvorsitzende der Senioren-Union Hessen, Kurt Wiegel: „Ein guter Freund hat uns verlassen. Wir danken ihm für alles, was er für uns getan hat. Die SeniorenUnion Hessen wird ihrem nun zu früh verstorbenen Ehrenvorsitzenden ein ehrendes Gedenken bewahren“.


Internationaler Tag der Pflegenden: Dank, Anerkennung und Respekt Senioren-Union fordert Umsetzung der Pflegereform
Anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden würdigt die Senioren-Union der CDU Deutschlands die herausragende Leistung aller professionellen Pflegekräfte sowie der Millionen pflegenden Angehörigen.
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, erklärt:
„Wer Menschen pflegt verdient unseren tiefen Dank, unsere Anerkennung und unseren größten Respekt. Besonders die vielen Angehörigen, die ihre Eltern, Ehepartner oder Kinder zuhause pflegen, tragen oft über Jahre hinweg eine enorme körperliche, seelische und finanzielle Belastung. Ihr Einsatz ist Ausdruck gelebter
Menschlichkeit und stärkt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“
Die Senioren-Union fordert nachdrücklich, die aktuellen Entscheidungen zur Stärkung der Pflege zeitnah umzusetzen und die Situation pflegender Angehöriger deutlicher in den Mittelpunkt zu rücken. Dazu gehören u.a. die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, mehr Entlastungsangebote, flexiblere Unterstützungsleistungen sowie eine verlässliche Finanzierung der Pflegeversicherung. Auch die Forderung nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung und besserer Absicherung der Familienpflege gehört zum Forderungskatalog der SeniorenUnion. Viele pflegende Angehörige stoßen täglich an ihre Belastungsgrenzen. Bürokratische Hürden, fehlende Kurzzeitpflegeplätze und finanzielle Nachteile dürfen nicht länger hingenommen werden.
„Eine menschliche Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen umgeht – und wie sie diejenigen unterstützt, die Verantwortung übernehmen“, betont Hubert Hüppe weiter.
Die Senioren-Union dankt allen Pflegenden in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und insbesondere in den Familien für ihren täglichen Einsatz, ihre Geduld und ihre Fürsorge. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft nicht denkbar.
Stellungnahme der Senioren-Union zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz
Die Senioren-Union unterstützt die vom Deutschen Bundestag beschlossene Weiterentwicklung der Apothekenversorgung: Wohnortnahe Apotheken sind ein unverzichtbarer Bestandteil der allgemeinen Daseins- und einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Insbesondere in ländlichen Regionen leisten inhabergeführte Apotheken einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und medizinischen Sicherheit.
Vor allem kleinere und ländliche Apotheken standen und stehen zunehmend unter Druck. Fachkräftemangel, wirtschaftliche Schwierigkeiten und der Strukturwandel im Gesundheitswesen gefährden vielerorts die flächendeckende Medikamentenversorgung. Deshalb ist es richtig, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Vor-Ort-Apotheken zu verbessern und ihre Zukunft nachhaltig zu sichern.

Allerdings sind aus Sicht der CDUSenioren auch einzelne kritische Punkte anzumerken: Die erweiterten Leistungen und höheren Vergütungen für Apotheken führen zu zusätzlichen Kosten im Gesundheitswesen. Es muss verhindert werden, dass dadurch die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung weiter steigen und insbesondere Menschen mit kleinen Renten zusätzlich belastet werden.
Darüber hinaus muss bei neuen Aufgaben für Apotheken stets die Patientensicherheit oberste Priorität behalten. Medizinische Diagnosen und umfassende Therapien gehören weiterhin in die Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten. Deshalb ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Apotheken, Hausärzten und Fachärzten unverzichtbar.
Die Senioren-Union vermerkt als besonders positiv, dass die Reform die pharmazeutische Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker stärker in die Gesundheitsversorgung einbindet. Ältere Menschen leiden häufig an mehreren chronischen Erkrankungen gleichzeitig und müssen verschiedene Medikamente einnehmen. Zusätzliche pharmazeutische Dienstleistungen können helfen, Fehlmedikationen und gefährliche Wechselwirkungen besser zu vermeiden. Auch die geplanten Präventionsangebote – etwa zur Früherkennung von Herz-Kreislaueferkrankungen, Diabetes oder tabakassoziierten Erkrankungen – sind insbesondere für ältere Menschen von großer Bedeutung. Viele Seniorinnen und Senioren profitieren davon, wenn Gesundheitsangebote niedrigschwellig und wohnortnah erreichbar sind.
Auch die Möglichkeit, künftig Impfungen in Apotheken durchführen zu lassen, bewertet die Senioren-Union positiv. Gerade ältere Menschen sind auf einen guten Impfschutz angewiesen. Wenn Impfungen gegen Grippe, Corona, Tetanus oder FSME einfacher erreichbar werden, stärkt dies die Gesundheitsvorsorge und entlastet zugleich Arztpraxen.
Von großer Bedeutung ist zudem die Verbesserung der Arzneimittelversorgung chronisch kranker Menschen. Dass unter bestimmten Voraussetzungen Medikamente künftig ohne erneute Vorlage eines Rezeptes abgegeben werden können, erleichtert vielen älteren Patientinnen und Patienten den Alltag erheblich. Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Pflegebedarf profitieren so von weniger Bürokratie und kürzeren Wegen.
Vor diesem Hintergrund und angesichts der verbesserten Vergütung fordert die Senioren-Union die Landesapothekerkammern auf, flächendeckend mehr Not- und Teilnotdienste einzurichten, um eine verlässliche medizinische Versorgung rund um die Uhr sicherzustellen.

Viele Seniorinnen und Senioren sind mangels eigener Mobilität darauf angewiesen, auch außerhalb üblicher Öffnungszeiten erreichbaren Zugang zu Arzneimitteln zu haben oder Medikamente nach Hause geliefert zu bekommen oder.
Die Reform enthält darüber hinaus sinnvolle Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung im ländlichen Raum. Dazu gehören erleichterte Regelungen für Zweigapotheken, flexiblere Leitungsmodelle sowie die zeitweise Vertretung durch erfahrene pharmazeutisch-technische Assistenten. Diese Maßnahmen können helfen, Apothekenschließungen zu verhindern und die Versorgung vor Ort aufrechtzuerhalten.
Insgesamt überwiegen aus Sicht der Senioren-Union die Vorteile der Reform. Die Stärkung der Vor-Ort-Apotheken, bessere Beratungsangebote, mehr Prävention sowie zusätzliche wohnortnahe Gesundheitsleistungen tragen dazu bei, die Versorgung älterer Menschen nachhaltig zu verbessern und ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu unterstützen.

Senioren-Union gibt Impulse für stärkeren Bevölkerungsschutz – Bundesinnenministerium legt konkrete Ausbaupläne vor
Die Senioren-Union der CDU Deutschlands begrüßt die vom Bundesinnenministerium vorgelegten Pläne zur Stärkung und zum Ausbau des Zivil- und Bevölkerungsschutzes in Deutschland nachdrücklich.
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sollen bis 2029 erhebliche Investitionen in den Bevölkerungsschutz erfolgen. Vorgesehen sind unter anderem die Beschaffung von Spezialfahrzeugen, der Ausbau des Technischen Hilfswerks, die bessere Erfassung und Nutzung von Schutzräumen sowie die Stärkung der Warn- und Rettungsstrukturen.
„Mit Genugtuung nimmt die Senioren-Union zur Kenntnis, dass der 38. CDU-Parteitag kürzlich einen zielgerichteten Antrag der Senioren-Union zur Stärkung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes beschlossen hat. Wir sehen uns darin bestätigt, frühzeitig auf die erheblichen Defizite in diesem Bereich hingewiesen und damit wichtige Anstöße für die nun eingeleiteten Maßnahmen gegeben zu haben“, erklärt hierzu der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Claus Bernhold, der im Bundesvorstand der CDU-Vereinigung für Fragen der Inneren und Äußeren Sicherheit zuständig ist.
Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sei deutlich geworden, dass Deutschland Vorsorge gegen hybride Bedrohungen, Angriffe auf kritische Infrastruktur und mögliche Krisenszenarien massiv verbessern müsse. Die Senioren-Union fordert daher eine echte „Zeitenwende“ auch im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes.

„Einfach mal Danke sagen“ –
Senioren-Union würdigt verantwortungsvolle
Berichterstattung
Anlässlich des Tages der Pressefreiheit betont Claus Bernhold, stellvertretender Bundesvorsitzender und im Bundesvorstand der Senioren-Union der CDU zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
„Einfach mal danke sagen“ – mit diesen Worten würdigt die SeniorenUnion die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten, die täglich einen unverzichtbaren Beitrag für unsere demokratische Gesellschaft leisten.
Gerade mit Blick auf die ältere Generation ist in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung zu beobachten: Die Anliegen, Lebensrealitäten und Herausforderungen von Seniorinnen und Senioren finden zunehmend mehr und zugleich sachgerechte Aufmerksamkeit in den Medien. Diese Entwicklung zeigt sich sowohl in der überregionalen Berichterstattung als auch im lokalen Bereich.
Die Senioren-Union begrüßt diese differenzierte und verantwortungsvolle Darstellung ausdrücklich. Sie trägt dazu bei, das Verständnis zwischen den Generationen zu stärken und die Bedeutung einer älter werdenden Gesellschaft angemessen abzubilden.“
Eine freie, vielfältige und verantwortungsbewusste Presse bleibt damit ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Demokratie – heute mehr denn je.
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April 2026
Senioren-Union der CDU Deutschlands
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Claus Bernhold, stellv. Bundesvorsitzender
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Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon: 030-22070445
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März 2026
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