Dies ist Absatztext. Klicken Sie darauf oder klicken Sie auf die Button Text verwalten, um Schriftart, Farbe, Größe, Format und mehr zu ändern. Um Website-weite Absatz- und Titelstile einzurichten, gehen Sie zu Website-Design.

Hessen-News

     29.05.2026

 
     
 Hessische Landesregierung

      Ausgabe 988

   

 Ministerpräsident Boris Rhein und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori haben das Einwerben von 240 Millionen US-Dollar zur Finanzierung der Weiterentwicklung der Fusionstechnologie auf dem Weg zum ersten Laserfusionskraftwerk der Welt als starkes Signal für Biblis, Darmstadt sowie den Innovations- und Industriestandort Hessen bezeichnet. „Das ist ein großer Schritt auf unserem Weg, Hessen zu einem führenden Standort für Spitzenforschung und Entwicklung der laserbasierten Kernfusion auszubauen. Das ist ein sehr guter Tag für Hessen und für Biblis“, sagte Ministerpräsident Rhein.

Focused Energy hatte zuvor mitgeteilt, eine internationale Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen zu haben. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori sagte: „Die Höhe der Investitionen ist ein starkes Signal und ein klarer Vertrauensbeweis in unseren Standort. Sie zeigt: Zukunftstechnologien entstehen dort, wo Innovationskraft, industrielle Kompetenz und verlässliche Rahmenbedingungen zusammenkommen.“ 

  © Hessische Staatskanzlei

Ministerpräsident Boris Rhein (r.) und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (l.)  


Zukunftspartnerschaft mit Oblast Kiew besiegelt

Hessen und die ukrainische Oblast Kiew haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Europaminister Manfred Pentz reiste dafür auf Einladung des Gouverneurs der Oblast Kiew, Mykola Kalashnyk, in die Ukraine und unterzeichnete das MoU gemeinsam mit ihm in Kiew.

Europaminister Pentz sagte: „Die Ukraine ist ein europäisches Land – und sie kämpft für Werte, die uns alle ausmachen. Diese Partnerschaft ist unser Bekenntnis: Wir stehen nicht am Rand, wir engagieren uns. Hessen übernimmt diese Verantwortung nicht aus Pflichtgefühl. Sondern weil wir überzeugt sind: Was der Ukraine nützt, nützt Europa. Und was Europa stärkt, stärkt Hessen.

Neben der Unterzeichnung der Absichtserklärung nahm Minister Pentz zahlreiche weitere Termine in der Ukraine wahr. So tauschte er sich unter anderem mit Rostyslaw Ohrysko aus, dem stellvertretenden Minister für Europa. Treffen gab es auch mit Vitali Klitschko, dem Bürgermeister der Stadt Kiew, und Abgeordneten aus dem ukrainischen Parlament.

In unruhigen Zeiten knüpft Europaminister Pentz nicht nur neue Partnerschaften. Auch bewährte und gefestigte Beziehungen werden gepflegt, wie beim aktuellen Besuch in Hessens italienischer Partnerregion Emilia-Romagna.

  © Hessische Staatskanzlei / Barbara Kleeblatt

v.l.n.r.: Maximilian Rasch (Geschäftsträger der Deutschen Botschaft Kiew), Hessens Europaminister Manfred Pentz, Mykola Kalashnyk (Gouverneur der Oblast Kiew) und Mykyta Geraschtschenko (Oblast Kiew)  


Neues KI-Anwendungszentrum in Frankfurt eröffnet

Hessen geht bei Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing weiter voran: Ministerpräsident Boris Rhein und Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus haben das Anwendungszentrum für KI und Quantencomputing am Bertramshof in Frankfurt eröffnet. Ziel des Zentrums ist es, Unternehmen, Wissenschaft und Start-ups enger zu vernetzen und neue Technologien schneller in marktfähige Lösungen zu überführen.

Ministerpräsident Boris Rhein sagte bei der Eröffnung: „Hessen ist eines der wichtigsten Digital- und Datenkraftwerke Deutschlands. Am Bertramshof bringen wir Hessens starke Industriebranchen mit digitalen Innovationen zusammen. Ziel ist es, Wertschöpfung, Produktivität und gute Arbeitsplätze im Land zu sichern – heute und morgen. So entsteht mitten in Frankfurt ein neues ‚Made in Germany‘ – innovativ und international wettbewerbsfähig.“

Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus fügte hinzu: „Mit Frankfurt als internationalem Zentrum steht Hessen wie kaum eine andere Region in Deutschland für globale Vernetzung und wirtschaftliche Stärke. Der Bertramshof hat eine klare Mission: Neue Technologien raus aus dem Labor und rein in die Praxis. Entscheidend ist, dass aus Innovationen frühzeitig konkrete Anwendungen werden und wir damit Hessens starke Branchen Mobilität, Pharma und Finanzwirtschaft weiter stärken.“

  © HodT / Kristof Lemp

v.l.n.r.: Robin Schmidt (Geschäftsführer des House of Digital Transformation), Ministerpräsident Boris Rhein, Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und Charlie Müller (Geschäftsführer der Futury GmbH)  


Was in dieser Woche außerdem wichtig ist:



Hessenbild

  © Jonas Grom / Hesssche Staatskanzlei

Am 23. Mai ist der frühere Landtagspräsident Norbert Kartmann im Alter von 77 Jahren verstorben. Kartmann war von 2003 bis 2019 Präsident des Hessischen Landtags. 2012 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt, 2020 mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille, der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen.  


 Norbert Kartmann war ein homo politicus durch und durch. Er hat mehr als 15 Jahre lang den Hessischen Landtag an der Spitze repräsentiert – so lange wie niemand zuvor. Sein Engagement für die Demokratie und sein unerschütterlicher Glaube an den Dialog sind Vorbild für uns alle. Er wird fehlen.“

Boris Rhein, Hessischer Ministerpräsident

     Der nächste Newsletter

      erscheint am 5. Juni 2026     


     22.05.2026

 
     
 Hessische Landesregierung

      Ausgabe 987

   

 Ministerpräsident Boris Rhein hat beim Parlamentarischen Abend des hessischen Handwerks im Landtag in Wiesbaden mit Blick auf den 80. Geburtstag Hessens die Leistungen des Handwerks gelobt. „Die Erfolgsgeschichte unseres Landes ist auch eine Erfolgsgeschichte des Handwerks, denn Hessen wurde aufgebaut von Menschen, die angepackt und Verantwortung übernommen haben.“

Die Landesregierung unterstützt laut Rhein die Betriebe durch zielgerichtete Förderungs- und Beratungsangebote, die kostenfreie Meisterausbildung sowie durch den Abbau unnötiger Bürokratie. Mit dem Hessenplan setze das Land die größte Investitionsoffensive um, die es jemals in Hessen gab. Von diesen Investitionen werde das Handwerk massiv profitieren.

Der Ministerpräsident sieht das Handwerk als „Fundament unseres Wohlstandes“: „Unsere Handwerksbetriebe schaffen Arbeitsplätze. Ob Energiewende, Digitalisierung, Elektromobilität oder Wohnungsbau – all diese Zukunftsthemen werden wir nur mit gut ausgebildeten Fachkräften im Handwerk schaffen.“ 

  © Hessischer Landtag

Ministerpräsident Boris Rhein bei seiner Rede beim Parlamentarischen Abend des hessischen Handwerks  


Hessen schmecken – mehr Heimat auf dem Teller

Landwirtschaftsminister Ingmar Jung hat in seiner Regierungserklärung im Hessischen Landtag die neue Förderstrategie „Hessen schmecken – mehr Heimat auf dem Teller“ des Landes für mehr regionale Erzeugung, mehr regionale Verarbeitung und mehr regionale Vermarktung hessischer Lebensmittel vorgestellt. 

„Wir wollen regionale Wertschöpfung in Hessen stärken – ganz praktisch und ganz konkret entlang der gesamten Verarbeitungskette: vom Acker bis auf den Teller“, betonte Landwirtschaftsminister Jung. „‘Hessen schmecken‘ ist ein klares Bekenntnis zu unserem ländlichen Raum, unseren Landwirten und unserem Lebensmittelhandwerk. Echte Regionalität ist eine riesige Chance zur Stärkung der Erzeuger, der Verarbeiter und der Verbraucher gleichermaßen.“

Für die Einführung des Programms stellt das Landwirtschaftsministerium allein in der zweiten Jahreshälfte 2,8 Millionen Euro zu Verfügung. Künftig werden über vier Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen, um echte Regionalität ganz praktisch zu fördern.

  © Paul Schneider / Hessische Staatskanzlei

Ingmar Jung, Hessischer Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat

 Bild in Originalgröße herunterladen      


     

Medienkompetenz junger Menschen fördern

Hessen hat derzeit den Vorsitz der Konferenz der Jugend- und Familienministerinnen und -minister (JFMK) inne. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf dem Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien. Jugend- und Sozialministerin Heike Hofmann hat nun kurz vor der Hauptkonferenz der JFMK am 21. und 22. Mai in Frankfurt mitgeteilt, dass die Landesregierung im Rahmen des Förderaufrufs „Medienbildung in der außerschulischen Jugendbildung“ insgesamt zwölf hessische Projekte mit rund 170.000 Euro fördert.

Medienkompetenz von jungen Menschen zu fördern, ist aktuell wichtiger denn je. Insbesondere soziale Medien und deren intensive Nutzung durch junge Menschen sind mit Chancen und gleichzeitig Risiken verbunden. Hier ist auch die außerschulische Jugendbildung gefordert, Angebote zu entwickeln, mit denen Kinder und Jugendliche einen sicheren und eigenverantwortlichen Umgang mit digitalen Medien lernen“, sagte Ministerin Hofmann. 

  © Paul Schneider / Hessische Staatskanzlei

Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

 Bild in Originalgröße herunterladen      



Zitat der Woche

  © Tobias Koch / Hessische Staatskanzlei  

Die Entscheidung des Bundestages zur Senkung der Luftverkehrsteuer ist gut und wichtig. Damit ist ein erster wichtiger Schritt zur Entlastung der deutschen Luftfahrt getan. Sie verbessert Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit und stärkt das Drehkreuz Frankfurt mit Deutschlands größtem Flughafen.“

Boris Rhein, Hessischer Ministerpräsident


Hessenbild

  © Hessischer Landtag

Das Fuldaer Hessentagspaar hat am 19. Mai 2026 den Hessischen Landtag in Wiesbaden besucht. Vera und Max Dudyka (Mitte) wurden von Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (l.) und Ministerpräsident Boris Rhein (r.) empfangen und von Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (2. von r.) begleitet.

     

 

        Der nächste Newsletter

erscheint am 29. Mai 2026